Am Dienstag, den 15. und Mittwoch, den 16. März finden die Jugendfilmtage 2016 statt. Gezeigt werden in diesem Jahr die Filme „Monsieur Claude und seine Töchter“ und „Almanya – Willkommen in Deutschland“. Das Angebot, das von sechs Aachener Beratungseinrichtungen organisiert wird richtet sich an Schulklassen aus der StädteRegion Aachen. Schüler und Schülerinnen können bis zum 10. März im Klassenverband von ihren Lehrern angemeldet werden.

Rund um die Filmvorführungen wird ein spannendes Mitmachprogramm angeboten, das 45 Minuten vor Filmbeginn startet. Spielerisch können sich alle mit den Themen auseinandersetzen. Außerdem kann man die verschiedenen Aachener Beratungseinrichtungen kennenlernen.

Für beide Aktionstage gilt:
Einlass und Beginn der Mitmachaktionen um 9 Uhr / Erste Filmvorführung um 9:45 Uhr
Einlass und Beginn der Mitmachaktionen um 11:15 Uhr / Zweite Filmvorführung um 12:00 Uhr.
Am 15. März um 9:45 Uhr und 16. März um 12 Uhr wird der Film „Monsieur Claude und seine Töchter“ gezeigt.
Claude und Marie Verneuil sind ein wohlhabendes, leicht konservatives katholisches Ehepaar und leben in der französischen Provinz. Sie haben vier attraktive Töchter. Für die jungen Frauen können sich die Verneuils nichts Schöneres vorstellen, als dass diese von Männern mit den  Eigenschaften „attraktiv, französisch, männlich“ geheiratet werden. Doch Tochter Ségolène heiratet den Chinesen Chao, Isabelle den Muslim Rachid und Odile den Juden David. Da hängt der familiäre Haussegen der Verneuils gewaltig schief! Wenigstens ihre jüngste Tochter Laure ist mit einem französischen Katholiken zusammen. Doch als dieser zum ersten Abendessen vorbei kommt, reißt den besorgten Eltern der Geduldsfaden: Charles ist schwarz. Claude und Marie geben ihre Töchter aber nicht so einfach auf. Sie nutzen die Hochzeitsvorbereitungen, um die unerwünschten Beziehungen zu sabotieren …
Der Film wird empfohlen ab der 8. Klasse.

Am 15. März um 12 Uhr und 16. März um 9:45 Uhr wird der Film „Almanya – Willkommen in Deutschland“ vorgeführt.
Vor fast einem halben Jahrhundert ist Hüseyin als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen. Mit der Frage: „Bin ich deutsch, türkisch oder was?“ hat seine Familie bis heute zu kämpfen – etwa seine 25-jährige Enkeltochter Canan, die keinen Schimmer hat, wie sie ihrer Familie erklären soll, dass sie schwanger von einem Briten ist. Oder deren 6-jähriger Cousin Cenk, der an seinem ersten Schultag weder in die deutsche, noch in die türkische Fußballmannschaft gewählt wird. Dann überrascht Hüseyin seine Familie mit seinem Vorhaben, in die türkische Heimat zurückzukehren – und seine ganze Sippe mitzunehmen. Begeisterungsstürme löst er damit nicht aus, trotzdem folgt die Familie ihrem gestrengen Patriarchen…
Der Film wird empfohlen ab der 8. Klasse.

Eintritt: 2 Euro pro Person
Verbindliche Anmeldungen können bis zum 10. März bei donum vitae Aachen entgegen genommen werden.
Fax: 0241 4009888
aachen@donumvitae.org