Verwaschen oder mit Loch, fast jeder kennt es: Man hat’s eilig und sucht noch eben ein frisches Paar Socken. Doch beim morgendlichen Blick in die Sockenschublade lässt sich kein vernünftiges oder gleichfarbiges Paar Socken finden. In selbiger Situation befand sich der Gründer von Blacksocks, Samy Liechti, wohl auch an jenem Morgen, bevor er spontan zu einer japanischen Teezeremonie eingeladen wurde, bei der man traditionell die Schuhe auszieht. Das Loch am schwarzen, verwaschenen Socken des linken Fußes war sicherlich peinlich, führte ihn jedoch zu ungeahntem Reichtum. Infolge seines peinlichen Erlebnisses kam ihm die brillante Geschäftsidee, Socken per Post in einem geregelten Zeitabstand zuliefern zu lassen.
Was 1994 mit einfachen, schwarzen Socken begann, entwickelte sich schnell zur Erfolgsgeschichte. Mittlerweile nutzen über 60.000 Kunden das „Socken-Abo“. Ein Problem weniger im morgendlichen Stress. Und einen anderen positiven Effekt hatte das ganze Erfolgsprojekt für Gründer Samy Lietchi nebenbei auch: Sein Unternehmen beschert ihm mittlerweile Millionenumsätze.