Licht ins Dunkel eurer Berufswahl bringen. Das ist das Ziel des Check In Days. Ein unerwartet passendes Motto, denn wir haben uns für euch bei Lumileds, einer Firma für alle Arten von Lichttechnologie, umgeschaut und gecheckt wie sinnvoll die Teilnahme am Check In Day ist.

Zusammen mit einer achten Klasse hatten wir die Möglichkeit die Ausbildungswerkstatt vom Hersteller für Lichttechnologie Lumileds in Aachen zu besuchen.
Auszubildende stehen mit kleinen Gruppen an Tischen und erklären ihnen, wie man einen einfachen Schaltkreis zusammen baut oder Metallstücken nach Vorlagen zu Pinguinen, Autos und anderen Motive formt.

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„Es geht darum, ein Gefühl für das Material zu bekommen und die Fingerfertigkeit zu üben“, erklärt uns Lars Jansen, der in seinem ersten Ausbildungsjahr bei Lumileds ist. Es sei gut, mit jungen Menschen zusammenarbeiten zu können. Er ist sehr zufrieden mit der Art der Ausbildung die er dort erhält und weiß, dass er sich damit eine gute Basis schafft. Der 20-jährige Auszubildende aus Köln ist froh über die Entscheidung sich für die 80 Kilometer Fahrt jeden Tag entschieden zu haben. Für ihn stand fest: Ich mache eine Ausbildung. Darum suchte er beim Arbeitsamt nach einer Stelle und wurde bei Lumileds fündig. Nun ist er im ersten Ausbildungsjahr zum Industriemechaniker und ist rundum zufrieden. Er hat für sich die richtige Entscheidung getroffen. Lars Jansen ist einer der 40 Azubis, die Lumileds momentan ausbildet.

Die Firma Lumileds ist natürlich nur eines der vielen Unternehmen die sich beim Check In Day präsentieren. Quer durch alle Branchen konnten Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse Erfahrungen gewinnen; von der Aachener Polizei über Elektrotechnik bis hin zur Lebenshilfe Aachen haben 50 Unternehmen von 13 bis 17 ihre Türen für Neugierige geöffnet. Außerdem stehen dabei aktuelle Auszubildende des Unternehmens zur Verfügung um den Schülern zu helfen, Fragen zu beantworten und ihnen ein Gefühl für den Beruf zu vermitteln. Das Ziel besteht darin, mehr Schüler anzuregen Ausbildungen anzufangen, da in Deutschland schon seit einigen Jahren ein großer Teil der Ausbildungsplätze nicht besetzt ist, weswegen ein Fachkräftemangel herrscht.

Viele Schüler haben wenig Ahnung was sie später einmal beruflich machen wollen. Beim Check In Day kann man früh Erfahrungen sammeln, seine Interessen erforschen und sich auf einen bestimmten Bereich fokussieren. Auch wenn vier Stunden etwas kurz sind und man nur wenige Betriebe besichtigen kann, ist es auf jeden Fall eine Möglichkeit, den ersten Schritt in Richtung Zukunft zu machen.

Auch für die Unternehmen ist der Check In Day vorteilhaft: Die Unternehmen, die auf qualifizierte Mitarbeiter angewiesen sind, können sich vorstellen und mögliche Nachwuchskräfte über ihre Ausbildungsmöglichkeiten informieren. Das Ziel für den Check In Day 2017 ist es, ihn auf die gesamte Region auszuweiten, da es sogar schon Anfragen von der deutschsprachigen Gemeinde in Belgien gab.
Über den nächsten Termin halten wir natülich auf dem Laufenden!

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Text: Lineke Bösing, Johannes Höppener, Yussra Halabi
Fotos: Yussra Halabi