Nach Berufsfeld-Erkundungstagen und Praktika – ganz egal, ob schulische Pflicht oder Kür –, steht die Bewerbung zum Wunschberuf an. Doch wie wird die Bewerbung auch erfolgreich?
Wir haben nachgefragt beim Ausbildungsleiter der regio iT GmbH, Stefan von Helden.

„Häufig erreichen uns Anschreiben, die ebenso gut an jedes andere beliebige Unternehmen hätten versendet werden können und dazu noch mit einer anderen Berufsbezeichnung gelabelt sind. Das spricht uns wenig an, schließlich will niemand austauschbar sein: weder der Mitarbeiter noch der Arbeitgeber.“ Wenn dann noch Rechtschreibfehler hinzukämen, sei dies schnell das Ende der Ausbildungsplatzsuche, so von Helden weiter.
Vielmehr schauen Unternehmen wie die regio iT, IT-Dienstleister für Kommunen und Verwaltungen, Energieversorger und Entsorger sowie Schulen, ob der Kandidat in seiner Bewerbung kurz und prägnant ausdrücken kann, warum der gewählte Beruf genau der Richtige für ihn ist. Und ob er oder sie für das Unternehmen genau der richtige Mitarbeiter / die richtige Mitarbeiterin ist.

Plätze werden oft schon ein Jahr im Voraus vergeben

Die richtige Zeit für eine Bewerbung ist heute nicht mehr so einfach zu bestimmen. Viele Unternehmen sind ein Jahr oder noch früher mit der Auswahl ihrer Nachwuchskräfte beschäftigt. Bei der regio iT liegt der richtige Zeitpunkt in den Sommerferien – im Jahr vor Ausbildungsbeginn! Bewerbungen nehmen die meisten größeren Unternehmen in der Zwischenzeit am liebsten als eMail oder Onlinebewerbung entgegen. Hier gilt das Gleiche wie bei einer postalischen Bewerbung: Die Form ist das A und O. Eine oder zwei Dateien als PDF im Anhang, aus denen alle wesentlichen Informationen hervorgehen sind ein Muss. Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse sind immer anzufügen. Und nicht vergessen: Nach der Bewerbung sollte der Bewerber sein Postfach immer gut im Auge behalten, um auf eingehende Mails zeitnah reagieren zu können. Hat die Bewerbung überzeugt und war zudem der Einstellungstest (auf die Fristen der Uni achten!) erfolgreich, folgt ein Vorstellungsgespräch. So zumindest bei der regio iT. „Spätestens jetzt sollte der Bewerber wissen, warum IT-Systemkaufleute keine Jeans verkaufen und dass RAM nicht auf’s Brot gehört“, empfiehlt Stefan von Helden. Gut vorbereitet zu sein auf das Unternehmen und den anvisierten Beruf seien gute Ausgangskriterien für das Ausbildungsangebot. Wenn es dann noch gelingt, natürlich und überzeugend aufzutreten, rückt der Ausbildungsvertrag in greifbare Nähe.

Die regio iT GmbH und ihr Ausbildungsleiter Stefan von Helden freuen sich auf qualifizierte und interessierte Bewerber. Für das Ausbildungsjahr 2017 läuft die Bewerbungsfrist bis zum 10. Oktober 2016.
Bewerbungen gerne per Mail richten an ausbildung@regioit.de.