mein Name ist Jil und ich bin 18 Jahre alt. In diesem Jahr habe ich mein Abitur am St.-Ursula-Gymnasium bestanden und mich dazu entschieden, ab Anfang September für ein Jahr über die Organisation InVia Köln e. V. nach Tansania (Ostafrika) zu gehen, um dort einen Freiwilligendienst zu absolvieren. Im kommenden Jahr wird man immer wieder meine Berichte aus Tansania lesen können und somit meinen Freiwilligendienst ein Stück weit miterleben können.

Ich werde als Freiwillige bis ca. September 2018 in der St John’s Viannea Primary and Secondary School als Unterrichtsassistenz helfen. Die Schule liegt ganz im Norden Tansanias, direkt an der Grenze zu Kenia, und am Lake Chala – mit einem wahrscheinlich noch besseren Blick auf den Kilimandscharo (den höchsten Berg Afrikas) als auf dem Bild (Kenia, Amboseli-Nationalpark). Sie wurde erst vor kurzer Zeit von Father Mlay gegründet. Momentan werden dort ca. 200 Schüler/-innen unterrichtet. Mit einer weiteren FSJlerin, mit der ich wahrscheinlich auch zusammen auf dem Gelände der Schule leben werde, übernehme ich dann verschiedene Aufgaben, wie zum Beispiel, den Lehrern im Unterricht zu assistieren, meine eigenen Klassen zu leiten oder auch AGs am Nachmittag anzubieten – so der Plan.
Um aber erstmal einen Einblick in das Leben zu erhaschen, das ich mehr oder weniger in Deutschland zurücklasse, und zu erfahren, wieso ich mich unter anderem für einen Freiwilligendienst entschieden habe, gibt es hier noch ein paar generelle Infos über mich:
In meiner Freizeit habe ich beim PTSV Aachen in der Regionalliga Volleyball gespielt und will das natürlich nach dem Jahr fortführen. Dann aber wahrscheinlich in Köln, da bis jetzt noch mein Wunsch ist, an der SpoHo in Köln Sport auf Lehramt zu studieren. Das bringt mich auch zu dem einen Punkt, wieso ich mich bei meinem Freiwilligendienst für eine Schule entschieden habe.
Des Weiteren spricht man in Tansania die Sprache Kiswahili, bei der die wenigsten wissen, dass sie sogar ein paar Wörter auf dieser Sprache beherrschen. Zum Beispiel heißt „Safari“ „Reise“, und wer „Der König der Löwen“ geschaut hat, kennt noch so einige weitere Wörter: „Rafiki“ (Freund), „Simba“ (Löwe) usw. Ich freue mich sehr, die Sprache zu lernen und mit der Sprache auch tiefer in die tansanische Kultur hineinblicken zu können.

In meinem Jahr werde ich wahrscheinlich viele aufregende und spannende Erlebnisse haben, die ich gerne teilen würde, und ich freue mich, wenn meine Berichte von vielen Menschen gelesen werden.
Wenn ihr mehr Berichte und Bilder lesen und sehen wollt: Ich werde auf meiner Instagram-Seite noch weitere Sachen veröffentlichen. Ihr findet mich unter dem Namen: jil.vonderstein.

Eure Jil