Die Kurzgeschichte „Hallo Opa – Liebe Mirjam“ wurde von Peter Härtling geschrieben und im Verlag Gulliver (von BELTZ & Gelberg) veröffentlicht.
Die Geschichte besteht aus E-Mails zwischen der Jugendlichen Mirjam und ihrem Opa. Die beiden schreiben über alles mögliche Alltägliche, doch Mirjam vertraut ihrem Opa auch Sachen an, die sie sonst niemandem erzählt.
Die Beziehung zwischen Mirjam und ihrem Opa ist sehr besonders und ein Beispiel dafür, wie die Kommunikation zwischen Generationen trotz großer Unterschiede gelingen kann und beide Seiten bereichert.
Die Geschichte hat zwar ein sehr plötzliches, aber erwartungsgemäßes Ende. Das macht jedoch nichts, weil es keinen richtigen Spannungsbogen gibt und der Inhalt der Nachrichten mit der Überbringung der Gefühle der beiden Charaktere im Vordergrund steht.
Was den Lesefluss meiner Meinung nach etwas stört, ist, dass in den Nachrichten von Mirjam an ihren Opa manchmal Formulierungen verwendet werden, die nicht richtig zeitgemäß klingen und für eine Jugendliche ein wenig zu hochgestochen – oft wird als Tempus zum Beispiel Präteritum statt Perfekt verwendet.
Mein persönliches Fazit ist, dass, auch wenn das Buch mit 68 Seiten recht kurz ist, die Geschichte den Leser berührt und zum Nachdenken über die großen Unterschiede zwischen Generationen anregt.

Hallo Opa – Liebe Mirjam
Verlag: Gulliver (von BELTZ & Gelberg)
Preis: 5,99 Euro
Altersempfehlung: ab 13 Jahren