Tierarzt/Tierärztin

Das Studium der Tiermedizin ist anspruchsvoll und setzt neben guten Kenntnissen in Bio, Physik und Chemie eine hohe psychische Belastbarkeit voraus, da man regelmäßig mit dem Tod von Tieren konfrontiert wird. Außer in der Beratung von Tierhaltern und der Behandlung von Klein- und Großtieren in Praxen und Kliniken können Tierärzte z. B. auch im öffentlichen Veterinärwesen, in der Lebensmittelüberwachung oder Forschung tätig sein.

Tiermedizinische/r Fachangestellte/r

Neben der Unterstützung des Tierarztes bei Behandlungen und Operationen von Tieren gehören das Erstellen von Röntgenbildern, die Betreuung von stationären Patienten und die Beratung der Tierhalter zu den Aufgaben eines tiermedizinischen Fachangestellten. Während der Ausbildung lernt man verschiedene Arzneimittel und Laborinstrumente kennen, beschäftigt sich mit der Auswertung von Laborergebnissen und der Verwaltung von Terminen sowie Patientenakten.

Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in

Arbeitsraum eines veterinärmedizinisch-technischen Assistenten ist das Labor in einer Tierklinik oder einem Landesuntersuchungsamt. Nach der dreijährigen schulischen Ausbildung stehen vor allem die Überprüfung von tierischen Lebensmitteln und die Untersuchung von Gewebeproben, Flüssigkeiten und Allergenen im Zentrum. Hierdurch können Krankheitserreger erkannt und die Gesundheit von Mensch und Tier geschützt werden.

Tierwirt/in

Tierwirte versorgen und züchten Tiere in landwirtschaftlichen Betrieben und beschäftigen sich mit der Gewinnung und dem Verkauf von tierischen Produkten. Darüber hinaus zählen auch Buchführung und Kalkulationen sowie die Bewahrung des Umweltschutzes und der Hygienevorschriften zu den Inhalten der dreijährigen Ausbildung. Es erfolgt eine Spezialisierung auf eine der fünf Fachrichtungen Geflügel-, Rinder-, Schweinehaltung, Schäferei und Imkerei.

Pferdewirt/in

Der Beruf des Pferdewirts ist ein Traum vieler reitbegeisterter Mädchen, er setzt jedoch ein hohes Maß an Fitness und Durchhaltevermögen voraus. Auf dem Tagesplan stehen je nach Spezialisierung die Pflege und Zucht von Pferden, das Sauberhalten der Stallungen, Ausbildung von Pferd und Reiter sowie die Beratung von Kunden. Man unterscheidet in fünf Fachrichtungen: klassische Reitausbildung, Pferdehaltung und Service, Pferderennen, Pferdezucht und Spezialreitweisen.

Hundetrainer, Tierheilpraktiker & Co

Zusätzlich zu betrieblichen und schulischen Ausbildungen gibt es eine Vielzahl an privaten Lehrgängen, die jedoch nicht staatlich anerkannt sind. Darunter z. B. Hundetrainer, Tierheilpraktiker, Tierphysiotherapeut sowie Tierpsychologe. Solche Ausbildungen werden meist berufsbegleitend als Fernlehrgang mit Praxisblöcken angeboten. Sie sind jedoch kostspielig und nur dann sinnvoll, wenn man bereits über ein berufliches Standbein oder gute Kontakte im entsprechenden Bereich verfügt.