Für das Silvesterbuffett kann man ein paar Glücksbringer-Snacks zaubern. Aber Achtung: Nicht in allen Kulturen bedeuten die Symbole das gleiche.


Hier kommt das Rezept:
Zutaten:
1/2 Brühwürstchen pro Schwein, Zahnstocher, Käse, Marzipan

Zubereitung: Ein halbes Würstchen nehmen – das Wurstende ist das Schwänzchen und das flache Ende die Schnauze. Eine dünne Wurstscheibe abschneiden und für die Ohren vierteln. Beine aus Käse schneiden und alles mit Zahnstochern zusammenstecken. Augen und Nasenlöcher aus Marzipan formen und andrücken.

Schweine als Glücksbringer

Der Eber war schon für die germanischen Völker ein heiliges Tier. Er ist je nach Land Zeichen für Wohlstand, Reichtum oder Fruchtbarkeit und Stärke.
Wahrscheinlich seit dem Mittelalter gilt es bei uns als Glückssymbol. Bei Wettbewerben im Mittealter bekam man als Trostpreis oft ein Ferkel geschenkt.
Der Spruch „Schwein gehabt“ bedeutet „Glück gehabt“.
Heute schenkt man sich an Silvester Nachbildungen von Schweinen, meist aus Marzipan und oft mit andernen Symbolen für Glück kombiniert.

Aber Achtung: Es gibt auch Länder, wo Schweine genau das Gegenteil bedeuten, zum Beispiel in der Ukraine.
Und Muslime essen kein Schweinefleisch, weil es bei ihnen als unrein gilt.